Über mich

Als Ausdruck einer tiefen, jahrzehntelangen Verwurzelung im digitalen Raum bezeichne ich mich bewusst als Netizen. Als Vertreter der zweiten Hälfte der Generation X habe ich meine Kindheit nicht nur draussen verbracht, sondern ich bin noch mit den Vorläufern des heutigen Internets groß geworden.

Bereits 1993/94 habe ich meine ersten Versuche im Erstellen von Webseiten unternommen, damals noch für Mosaic und Netscape 2 - also rein textbasiert, ohne oder nur mit minimalen Grafiken und HTML-Tables als Layout-Grid. Das WorldWideWeb wurde damals von den alten Hasen der Usenet-Szene spöttisch als „FTP mit Make-Up“ bezeichnet.

Kurz darauf habe ich für einen kleinen lokalen Internet-Provider gearbeitet, damals noch echte Pionierarbeit mit Modems, Standleitungen und Kunden, denen man erstmal erklären musste, was eine URL überhaupt ist.

Die ersten Gehversuche des WWW habe ich also nicht nur als Nutzer erlebt, sondern aktiv beruflich begleitet. Meine erste selbst geschriebene Webshop-Anwendung entstand in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre - damals noch in Perl. E-Commerce war damals noch eher eine Mutprobe als ein Geschäftsmodell.

Diese technische Frühprägung hat mich neugierig und gleichzeitig kritisch gemacht. Bitcoin begegnete mir früh - ich habe gemint, als Mining noch mit der heimischen CPU möglich war. Doch leider habe ich meine damaligen Erfolge nicht ernst genommen und die Keys verloren. Aus heutiger Sicht eine bittere, aber lehrreiche Erfahrung.

Seit 2019 bin ich wieder kontinuierlich in der Krypto-Welt unterwegs, diesmal mit dem klaren Fokus auf Privacy. Für mich ist finanzielle Souveränität untrennbar mit digitaler Selbstbestimmung verbunden. Deshalb bin ich ein entschiedener Fürsprecher von Monero (XMR). Während andere auf schnelle Gewinne schauen, geht es mir um die Verteidigung des Grundrechts auf Privatsphäre - auch im digitalen Raum.